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Einige Zahlen

3102. Tag danach
Gemeldet: 30
aus 4 (Bundes)-Ländern
Männer: 27
Frauen: 3
Jüngster Mann 1982
Ältester Mann 1944
Jüngste Frau 1983
Älteste Frau 1969
Kürz. Etappe 52km
Längste Etappe 93.1km
Ø Etappe 70km

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Ingo Schulze
Hauptstraße 52
72160 Horb - Nordstetten
Tel: 0049 (0) 7451/4615
Fax: - 624756
Mobil: 0171 / 42 51 435
ultralauf@ischulze.de

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Ingos Bücher

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Ingos Erfahrungen als Organisator des „TE-FR 2003“ Das Buch hat 230 Seiten. ISBN 978-3-86703-437-1. Preis 14 Euro
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Übersetzung

Die Webseite ist in großen Teilen ins Englische übersetzt worden. Insbesondere die Teilnahmebedingungen wurden gewissenhaft übersetzt, so dass sie gleichwertig zum deutschen Original zu sehen sind. Die Übersetzungen der Seiten in andere Sprachen ist vorgesehen, allerdings wird dabei das Hauptaugenmerk auf die Navigation gelegt werden, insbesondere wird es keine Übersetzung der Teilnahmebedingungen geben.

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahmebedingungen beschreiben in knappen Worten in welchem Rahmen die Veranstaltung ablaufen wird. Jeder Teilnehmer und Betreuer ist verpflichtet, sich daran zu halten, ebenso die Organisation.
Nachstehend eine Tabelle, welche die Beträge für Teilnehmer, Etappenläufer und Betreuer notiert.

Startgeld 1.375 Euro 76,39 € mal 18 Tage
Startgeld für Etappenläufer pro Etappe 55 € höchstens 10 Tage
Nachmeldegebühr 100 € ab 01.06.2010
Beitrag für Betreuer/innen ohne Fahrzeug pro Tag 20 Euro 360 Euro für 18 Tage
Begleitpersonen die nicht der Organisation zur Verfügung stehen pro Tag 35 Euro 630 Euro für 18 Tage
Beitrag für Betreuer/innen mit Kfz, der Organisation unterstellt 0 Euro  
Einbehaltene Gebühr bei rechtzeitiger Abmeldung 50 Euro vor dem 31.05.2010
Anzahlung 200 Euro bis 31.05.210
Strafgeld 30 Euro siehe Artikel 34
Zusendung einer DVD auf Antrag/Bestellung 25 Euro siehe Artikel 43

Teilnahmebedingungen im Einzelnen

Art. 1 Organisation

Der Deutschland, kurz: „DL2010“ ist als internationaler Wettkampf ausgeschrieben. Die Organisation behält sich vor, gemeldete Teilnehmer ohne weitere Begründung abzuweisen, wenn sie nach Meinung der Organisation für dieses Vorhaben nicht geeignet erscheinen.

Art. 2 Beschreibung des Wettkampfes

Der „DL2010“ ist ein Lauf in 17 Tagesetappen. Die Wettkampfstrecke ist etwa 1.203 km lang. (Tagesleistung: im Schnitt: 70,76 km) Der Start erfolgt am Montag, 06. September 2010 am Kap Arkona auf der Insel Rügen. Die Strecke verläuft über sechs Bundesländer, nämlich: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg. Der Lauf endet am Mittwoch, 22. September 2010 in Lörrach. Das Umlaufen der Großstädte wird nach Möglichkeit berücksichtigt.

Verpflegung und Unterkunft für die Teilnehmer/innen und Betreuer/innen wird durch den Veranstalter sichergestellt; die Kosten hierfür sind über das Startgeld abgedeckt. Es ist den Teilnehmern/Teilnehmerinnen und Betreuer/innen freigestellt, diese Leistungen in Anspruch zu nehmen. Eine Vergütung oder eine Minderung des Startgeldes/Organisationsbeitrags erfolgt allerdings nicht.

Art. 3 Teilnahmeerklärung / Haftungsausschluss

Teilnehmer/innen und Betreuer/innen sind verpflichtet die vorliegende „Teilnahmebedingung“ zu lesen. Der „DL2010“ findet gemäß den Wettkampfregeln und den Zusatzbedingungen statt, denen jede/r Teilnehmer/in unterliegt und die er/sie im Zuge seiner/ihrer Anmeldung anerkennt. Die Organisation wird sich stets auf die „Teilnahmebedingungen“ berufen. Änderungen (s. Art. 7) sind nur von Seiten der Organisation möglich und müssen von allen Betroffenen akzeptiert werden.

Mit der Teilnahme am „DL2010“ erkennt der/die Teilnehmer/in den Haftungsausschluss des Veranstalters für Personen- und Sachschäden jeder Art an (S. Art. 21). Dies gilt auch für abhanden gekommene Werte und Gegenstände.

Mit dem Empfang der Startnummer erklärt der/die Teilnehmer/in, dass ihm/ihr seitens des Veranstalters eine medizinische Voruntersuchung zur Abklärung eventueller gesundheitlicher Risiken ausdrücklich empfohlen wurde und dass gegen die Teilnahme am „DL2010“ keine ärztlichen Bedenken bestehen. Der/die Teilnehmer/in erklärt, dass er/sie für die Teilnahme an diesem Wettbewerb ausreichend trainiert hat, körperlich gesund ist und ihm/ihr der Gesundheitszustand ärztlich bestätigt wurde.

Er/sie ist ferner damit einverstanden, dass die in seiner/ihrer Anmeldung genannten Daten, die von ihm/ihr im Zusammenhang mit seiner/ihrer Teilnahme am Rennen gemachten Fotos, Filmaufnahmen und Interviews in Rundfunk, Fernsehen, Werbung, Büchern, fotomechanischen Vervielfältigungen (Filme, Videokassetten usw.) ohne Vergütungsansprüche seinerseits/ihrerseits genutzt werden dürfen. (Hinweis lt. Datenschutzgesetz: Ihre Daten werden maschinell gespeichert.)

Bei Nichtantreten eines/einer Teilnehmers/Teilnehmerin oder bei Ausfall der Veranstaltung aus Gründen höherer Gewalt hat der/die Teilnehmer-/in keinen Anspruch auf Rückerstattung seines/ihres Organisationsbeitrages. Sonderregelungen werden in Artikel 45 beschrieben.

Art. 4 Anmeldung

Zugelassen sind alle erwachsenen Personen männlichen und weiblichen Geschlechts aller Nationalitäten, die den Anforderungen des vorliegenden Reglements entsprechen. Die Organisation hat jederzeit das Recht, auffällige Teilnehmer/innen zu ihrem eigenen Schutz aus dem Rennen zu nehmen.

Der/die Teilnehmer/in muss bei der Anmeldung entsprechende Laufleistungen im Ultramarathonbereich belegen. Die Organisation entscheidet über die Teilnahme und gibt die Entscheidung umgehend bekannt.

Der/die Teilnehmer/in hat mit der Anmeldung einen Betrag über 200 Euro an die Organisation zu überweisen. Mit der Überweisung dieses Betrages ist der/die Teilnehmer/in in die Anmeldeliste aufgenommen. Eine Rückzahlung dieses Betrages erfolgt nach Ablehnung der Teilnahme am Wettkampf. Mit der Anmeldung ist ein Passbild einzureichen. Dieses kann nach Beendigung des Wettkampfes zurückgefordert werden.

Art. 5 Klasseneinteilung

Männer und Frauen werden getrennt gewertet. Eine Altersklassenwertung gibt es nicht.

Art. 6 Wettkampfprogramm

05. September 2010 Anfahrt der Teilnehmer/innen. Unterbringung in einer Gemeinschaftsunterkunft in Stralsund. Transfer An- und Abreise ist Sache der Teilnehmer/innen. Die Organisation ist für die Verpflegung ab dem Abend vor dem Start für die Teilnehmer/innen und ggf. Betreuer/innen zuständig. Sonstige Verpflegung und Unterkunft bis zu diesem Zeitpunkt ist Sache des/der Teilnehmer/innen.
Wichtig: Die Anreise der Teilnehmer/innen sollte mindestens 24 Stunden vor dem Start erfolgen. Diese Zeit wird aus folgenden Gründen benötigt:

  • Registrierung und Aushändigung der Startunterlagen
  • Beziehen der Unterkunft
  • Einweisung in den Wettkampfablauf
  • Presseinformation
  • Sonstige Kontrollen

Der Start erfolgt am 06. September 2010 um 09:00 Uhr gemeinsam für alle Teilnehmer/innen am Kap Arkona/Rügen. Zieleinlauf ist am 22. September 2010 in Lörrach. Die Teilnehmer/innen haben Gelegenheit die Nacht vom 22. auf den 23. September 2010 im Zielbereich in einer Gemeinschaftsunterkunft zu verbringen. Zusätzliche Kosten entstehen den Teilnehmern/Teilnehmerinnen hierdurch nicht. Wer die Übernachtung in einer Privatunterkunft vorzieht, tut dies auf zusätzlich eigene Kosten. Mit dem Frühstück am 23. September 2010 endet die Zuständigkeit durch die Organisation für die Teilnehmer/innen am „DL2010“ und für deren Betreuer/innen. Der weitere Aufenthalt ist Sache der Teilnehmer/innen. Die Rückreise sollte von jedem rechtzeitig geplant werden. Die Organisation ist hierfür nicht zuständig.

Art. 7 Änderungen der Wettkampfbestimmungen

Der Veranstalter behält sich das Recht folgender Änderungen vor:

  • Tatsächliche Streckenführung nach Art. 24
  • Änderung der täglichen Startzeit / Startordnung nach Art. 9 Ort und Ziel bei höherer Gewalt
  • Art der Unterbringung nach Art 15
  • Änderung der Abstände von Verpflegungs- und Kontrollständen nach Art 11 und 14
  • Änderungen gem. Art 29 Auszeichnungen und sonstige Leistungen der Organisation.
  • Charakter der Veranstaltung gem. Art. 3
  • Änderung der Sollzeiten gem. Art. 10

Art. 8 Identifikationsmerkmale

Jede/r Teilnehmer/in erhält einen Satz Startnummern. Die Startnummer ist jederzeit sichtbar auf der Brust zu tragen. Sollte die Startnummer, z. B. bedingt durch Überziehen einer Jacke, nicht sichtbar sein, so ist sie auf Verlangen auszurufen oder vorzuzeigen. Dieses kann bei Verpflegungsstellen und sonstigen Kontrollen der Fall sein (Art. 11).

Art. 9 Startordnung

Der Start zur 1. Etappe erfolgt für alle Teilnehmer um 09:00 Uhr. Zu den folgenden Etappen starten die Teilnehmer/innen in zwei Gruppen. Die schwächere Gruppe des Vortages startet in der Regel um 06:00 und die stärkere Gruppe um 07:00 Uhr. Die genaue Festsetzung der Startzeiten, z. B. aufgrund außerordentlicher Witterungsverhältnisse, behält sich die Organisation vor (s. Art. 7).

Wichtig: Die Startzeit/Gruppeneinteilung für den nächsten Tag wird täglich von der Organisation durch Aushang bekannt gegeben. Es wird im weiteren Rennverlauf von Fall zu Fall entschieden, ob und wie die Regelung der unterschiedlichen Starts eingehalten wird. Die Gruppen werden am Vorabend festgelegt. Sollte ein/e Teilnehmer/in aus irgendwelchen Gründen in einer anderen Gruppe, als der von der Organisation festgelegt starten wollen, so ist dieses umgehend zu melden. Ein Anspruch für den Start in der anderen Gruppe besteht nicht! Am letzten Wettkampftag wird voraussichtlich in DREI Gruppen gestartet.

Art. 10 Etappensollzeiten

Die zu laufende Mindestgeschwindigkeit (inklusive Pausen) beträgt 6 km/h. Im Mittel stehen also 10 Minuten je km zur Verfügung. Teilnehmer/innen die in der vorgeschriebenen Zeit nicht das Etappenziel erreichen, werden von der weiteren offiziellen Wertung ausgeschlossen. Es kann eine Toleranzzeit aus den unterschiedlichsten Gründen von der Organisation eingeräumt werden. Dies kann der Fall sein, wenn ein/e Teilnehmer/in an einem Tag starke Probleme hat und es abzusehen ist, dass er/sie am nächsten Tag wieder die vorgeschriebene Mindestlaufzeit zu schaffen vermag. Auch im Fall sehr schwierig zu bewältigender Streckenteile kann u. U. so entschieden werden. Hier hat die Organisation volle Handlungsfreiheit. Bei mehrmaligem Überschreiten der Sollzeit, die auf Erschöpfung zurückzuführen ist, muss ein klärendes Gespräch zwischen Organisation und Teilnehmer/in geführt werden.

Art. 11 Kontrollstellen

Jede Verpflegungsstelle ist auch Kontrollstelle. Es wird das Tragen der Startnummer, die Vollzähligkeit und der Zustand der Teilnehmer/innen kontrolliert. Weitere Kontrollstellen behält sich die Organisation vor Ort vor (s. Art. 7 +. 8)

Art. 12 Etappenziel

Im Etappenziel erfolgt die Zeitnahme der jeweiligen Etappe für jede/n Teilnehmer/in. Die täglichen Ergebnisse werden unmittelbar nach Einlauf des/der letzten Teilnehmers/Teilnehmerin sichtbar zur Einsichtnahme ausgehängt. Ein Einspruch hat spätestens 30 Minuten nach dem Aushang zu erfolgen. Der Einspruch kann aber auch durch einen/eine Betreuer/in bzw. Helfer/in geltend gemacht werden. Es erfolgt ab dem zweiten Tag eine Addition der Etappenzeiten.

Art. 13 Platz für Logos der Sponsoren

Außerhalb der von der Organisation reservierten Flächen, kann der/die Teilnehmer/in Logos seines/ihres Sponsors tragen (auf dem T- Shirt, Hose, Socken usw.) Der Veranstalter behält sich jedoch vor, folgende Werbung und Aufschriften auf der Laufkleidung zu untersagen: Verbotene Gesellschaften; Aufdrucke, die das Ansehen der Veranstaltung in Frage stellen; Aufdrucke, die gegen Sitte und Anstand verstoßen oder das Ehrgefühl verletzen. Der/die Teilnehmer/in hat die Entscheidung der Organisation ohne Begründung zu akzeptieren.

Art. 14 Streckenversorgung

Die Versorgungsstände stehen in Abhängigkeit von der Verkehrslage, in einem Abstand von 8 bis 12 Kilometern. (s. Art. 7). Das Verpflegungsangebot variiert und muss den Gegebenheiten angepasst werden. Die Organisation ist bemüht, die Teilnehmer/innen ausreichend zu versorgen. Zusatzversorgung mit spezieller Nahrung und Getränken ist Sache der Teilnehmer/innen. Es ist dem/den Teilnehmer/n freigestellt, hierfür Geschäfte an der Strecke aufzusuchen. Ein Abweichen von der Strecke ist aber nicht zulässig.

Es werden auf der Strecke verschiedene Getränke angeboten. Eine durchgehende Versorgung mit isotonischen Getränken kann nicht garantiert werden. Zusatzstoffe wie Mg und Fe sollten die Teilnehmer/innen mitführen. Die angebotene Nahrung besteht im wesentlichen aus Brot / Brötchen, Butterkeksen, saisonbedingtem Obst, Salzgebäck usw. Die Betreuer/innen der Versorgungsstände sind bemüht, den Wünschen der Teilnehmer/innen gerecht zu werden. Es ist aber unmöglich, auf alle individuelle Wünsche einzugehen. Es kann unter Umständen nicht jeder Versorgungspunkt personell besetzt werden. An unbesetzten Versorgungspunkten ist die Verpflegung selbst zu entnehmen, wobei Rücksichtnahme auf nachfolgende Läufer/innen vorausgesetzt wird.

Art. 15 Unterbringung

1. Die Unterbringung der Teilnehmer/innen und Betreuer/innen, sowie der Betreuer/innen erfolgt in der Regel in Turnhallen und Gemeinderäumen. Eine Unterkunft in einem selbstgesuchten Hotel oder ähnlichem ist den Teilnehmern/Teilnehmerinnen und Betreuern/Betreuerinnen freigestellt und erfolgt auf eigene Kosten. Eine Verrechnung zur gezahlten Unterkunft und Verpflegung durch den Veranstalter ist nicht möglich. Eigene Wohnmobile etc. dürfen natürlich für die Übernachtung genutzt werden. Die Höhe der Startgebühr bleibt davon unberührt. Die Teilnehmer/innen werden rechtzeitig über die Versorgungsunterkünfte informiert. Aus dieser Information geht auch die Größe der Turnhalle hervor.
2. Jede/r Teilnehmer/in ggf. Betreuer/in / Begleiter/in MUSS Schlafsack, Isoliermatte oder Luftmatratze dabei haben. Die Schlafunterlage darf NICHT breiter als 80 cm sein! Als Schlafsack ist kein aufgerolltes Federbett gemeint! Der Transportraum ist eingeschränkt, (s. Art. 7). Von einer Campingliege ist unbedingt abzusehen; diese wird in den Organisationsfahrzeugen NICHT transportiert.
3. Es ist den Teilnehmern/Teilnehmerinnen ausdrücklich untersagt in den Organisationsfahrzeugen zu nächtigen. Es muss auch hingenommen werden, dass der Schlafplatz nicht immer in ausreichender Größe angeboten werden kann. Hier heißt es dann: ZUSAMMENRÜCKEN!

Art. 16 Ausrüstung / Gepäck

Jedem/jeder Teilnehmer/in steht es frei, was er/sie an Ausrüstung mit sich führt. Es muss aber der Transportraum berücksichtigt werden. Es dürfen nicht mehr als drei Gepäckstücke mitgeführt werden. Das Gepäck darf das Gesamtgewicht von etwa 30 kg NICHT überschreiten. Gewichtsüberschreitungen werden mit 0,50 Euro pro kg und pro Tag berechnet. Z.B. lassen 3 kg Übergewicht eine zusätzliche Gebühr von 25,50 Euro fällig werden. Die Organisation schlägt in der Homepage www.ischulze.de oder www.deutschlandlauf.com vor, was mitgeführt werden kann. Dieses sind aber nur Empfehlungen der Organisation, die auf eigene Erfahrungen als Ultralangstreckenläufer zurückgreifen. Bei der Zusammenstellung der Ausrüstung sollten unbedingt die klimatischen Verhältnisse im September bedacht werden. Es kann an einigen Tagen schon sehr frisch werden.

Art. 17 Medizinische Versorgung

Der Veranstalter ist um eine ordentliche Sanitätsversorgung bemüht. Ein Arzt kann im Bedarfsfalle in den Etappenzielen konsultiert werden. WICHTIG: Salben, Kühlpacks und Bandagen muss der/die Teilnehmer/in selbst erbringen und werden durch die Organisation nicht zur Verfügung gestellt. Es wird angestrebt, dass mindestens ein Sanitäter den „DL2010“ begleitet! Es ist DRINGEND anzuraten, dass jede/r Teilnehmer/in ausreichend Kühlpacks mit sich führt. Sollte es erforderlich sein, dass Salben, Kühlpacks oder ähnliches für den/die Teilnehmer/in gekauft werden müssen, so ist dieses an den Einkäufer (Einkauf übernimmt NUR der Sanitäter) selbst zu zahlen.

Art. 18 Klima und Streckenbelag

Es wird im September unter Umständen schon recht kühl. Dieses sollte bei der Auswahl der Ausrüstung unbedingt berücksichtigt werden. Es sollte aber auch Regenwetter und sonstige Unwetter in Betracht gezogen werden. Gelaufen wird auf Landstraßen, Nebenstraßen und Feldwegen. Es gibt auch größere Passagen, wo durch Städte gelaufen wird. Das Schuhzeug sollte entsprechend ausgewählt werden. Ein reiner Wettkampfschuh ist nicht anzuraten. Es sollten, gut eingelaufene und stabile Trainingsschuhe vorgezogen werden.

Art. 19 Reinigung der persönlichen Wäsche

In größeren Städten stehen eventuell Waschsalons zur Verfügung. Vorschlag der Organisation: Die Wäsche kann beim Duschen anbehalten werden und wird anschließend im Freien oder in entsprechenden Räumlichkeiten getrocknet. Die Reinigung und Pflege der Wäsche ist den Teilnehmer/innen überlassen. Hier verfährt der Veranstalter nach Vorbild der Transkontinentalläufe in Amerika und Australien, sowie dem „TransEurope-FootRace 2003“ und „TransEurope-FootRace 2009“. Dieses Verfahren hatte sich auch bei den vorangegangenen fünf „DL“ bewährt.

Art. 20 Telefonieren und Faxen

Benutzer von Mobiltelefonen müssen damit rechnen, dass nicht überall ein ordentlicher Empfang möglich ist. Gespräche in den Heimatort sind dann von Telefonzellen auf der Strecke zu führen. Angehörige der Teilnehmer/innen werden gebeten, den Veranstalter auf dessen Mobiltelefon nur im äußersten Notfall anzurufen. Briefe und Päckchen müssen an die vorgegebenen Adressen geschickt werden. Diese werden den Teilnehmern wenige Wochen vor dem Start in einer Schlussinformation mitgeteilt. Der Veranstalter ist für Nachsendungen nicht zuständig. Es muss vom/von der Teilnehmer/in hingenommen werden, dass ihn/sie eine Sendung verpasst hat. Postämter und weitere Einrichtungen verfügen in der Regel über Faxgeräte. Von der Organisation werden in keiner Situation Faxe, Briefe oder Pakete zur Weiterleitung angenommen. Es wird von der Organisation angestrebt, dass eine Möglichkeit zur E- Mail- Kommunikation geschaffen wird. Die Mobiltelefone der Organisation werden nicht für Interviews und Heimatgespräche zur Verfügung gestellt. Wenn kein eigenes Mobiltelefon zur Hand ist, so muss auf ein öffentliches Telefon oder auf ein Mobiltelefon eines/einer Mitläufers/Mitläuferin zurückgegriffen werden.

Art. 21 Versicherung / Datenschutz

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr und Risiko. Der Veranstalter wird darüber hinaus eine „Haftpflichtversicherung“ abschließen. Sie sollten sich bei ihrer Krankenkasse auch über weitere Leistungen in der Krankenversicherung informieren. Die AOK- oder entsprechende Versicherungskarte sollte dringend mitgeführt werden. Jede/r Teilnehmer/in startet mit der Kenntnis aller Risiken. Er/Sie entlastet die Organisation von jeder Verantwortung im Falle von Schwächezuständen, Unfällen oder schlechtem Gesundheitszustand generell. Es ist auch eine private Reisekostenversicherung anzuraten. Informationen über eine Reiserücktrittversicherung werden den Teilnehmern/innen an anderer Stelle bekannt gemacht. Der Veranstalter leistet hierbei Hilfestellung. Jeder/jede Teilnehmer/in, Betreuer/in und Etappenläufer/in muss vor dem Start eine „Verzichtserklärung und Haftungsfreistellung“ unterschreiben. Ohne Unterschrift ist KEIN Start möglich. (s. Art. 3, Abs. 2)

Art. 22 Hilfe durch Dritte

Die Hilfe durch DRITTE ist untersagt und wird nach der 3. Ermahnung mit der Disqualifikation geahndet. Teilnehmer/innen, die durch Läufer/innen unterwegs begleitet werden, haben diese darauf hinzuweisen. Ausgenommen sind selbstverständlich kurze Begleitungen durch Laufgruppen in den Städten, was nicht zu verhindern ist. Siehe hierzu auch Artikel 40. Als schwerer Verstoß gilt, wenn sich ein/e Teilnehmer/in in ein Auto setzt und nach einer unbestimmten Fahrt wieder den Wettkampf aufnehmen will. Dies hat ohne weitere Ermahnung die Annullierung der laufenden Etappe und den sofortigen Ausschluss aus der weiteren offiziellen Wertung zur Folge. (s. Artikel 33). Das Rennen kann am nächsten Tag AUSSER KONKURRENZ fortgesetzt werden.

Art. 23 Aussteigen aus dem Wettkampf

Wenn ein/e Teilnehmer/in aussteigt, so hat er/sie dieses sofort der Organisation zu melden. Er/Sie hat aber auch die Möglichkeit einen Tag oder mehr auszusetzen und kann dann den Wettkampf außer Konkurrenz fortsetzen. Die Etappen müssen unbedingt zu Ende gelaufen werden. Im Ziel bekommt er/sie eine entsprechende Auszeichnung über die erbrachte Leistung. In der übrigen Zeit wird der/die ausgestiegene Teilnehmer/in gebeten, sich der Organisation zur Verfügung zustellen. Ansonsten wird er/sie als Betreuer/in ohne Fahrzeug gewertet und muss den entsprechenden Organisationsbeitrag, wie in Artikel 32 beschrieben, zahlen. Es ist dem/der ausgestiegenen Teilnehmer/in selbst überlassen, ob er/sie vor Ort bleibt oder die Heimreise antritt. In diesem Falle wird er/sie von der Organisation an einem geeigneten Ort abgesetzt. Eine Vergütung des Startgeldes erfolgt nicht. Den Ort legt der/die Teilnehmer/in in Übereinstimmung mit der Organisation fest. Weitere Regelung für ausgestiegene Teilnehmer/innen: Wenn weitere Etappen gelaufen werden, dann werden nur VOLLE Etappen gewertet. Der/die Teilnehmer/in hat auch die Möglichkeit, sich die Etappen mit einem/einer anderen Teilnehmer/in zu teilen, indem eine/r im Auto fährt und der/die läuft. Dieses kann dann im Wechsel geschehen. Es wird hier allerdings KEINE Wertung vom Zeitnehmer vorgenommen!

Art. 24 Streckenmarkierung / Streckenführung

Die Teilnehmer/innen müssen sich an den vorgegebenen Streckenverlauf halten. Die Strecke ist durch Kreidepfeile, Aufkleber und Schilder gekennzeichnet. Es ist immer wieder Polizei vor Ort. Den Weisungen der Beamten ist Folge zu leisten, siehe auch Art. 7. Die Veranstaltung unterliegt der Erlaubnis der zuständigen Vollzugsbehörden der einzelnen Gemeinden und Länder. Gemäß dieser Verordnungen kann/muss der Veranstalter zum Teil eigene Streckensicherungsposten stellen. Diese sind jedoch darauf hinzuweisen, dass sie den Weisungen der zuständigen Polizei Folge zu leisten haben. (s. Art. 33). Sie haben keine hoheitlichen Befugnisse! Ein Abweichen der Strecke zum eigenen Vorteil des Teilnehmers geht mit der Disqualifikation einher. Sollte sich ein/e Teilnehmer/in verlaufen haben, so kann er/sie von einem Organisationsfahrzeug zum Ausgangspunkt zurückgefahren werden. Ein Ausgleich zum gelaufenen Umweg erfolgt nicht. Die Organisation behält sich vor, den Streckenverlauf jederzeit zu ändern, wenn dieses nach Maßgabe der Organisation erforderlich ist (s. Art.7).

Art. 25 Hygiene

Nach einem langen Lauf ist man bestrebt sich unter eine Dusche zu stellen. Es kann nicht garantiert werden, dass jederzeit eine warme Dusche verfügbar ist. Dieses betrifft leider oftmals relativ spät eintreffende Läufer/innen. Die schnelleren Läufer werden von der Organisation daher um Rücksicht gegenüber den nachkommenden Läufern/Läuferinnen gebeten. Daher: Das Wäschewaschen sollte in jedem Falle hinten anstehen! (s .Art. 19)

Art. 26 Streckenbeschreibung / Teilnehmerbesprechung (Meeting)

Jedem/jeder Teilnehmer/in wird täglich eine Streckenbeschreibung in handlicher Form ausgehändigt. Wenn es die örtlichen Gegebenheiten zulassen, erfolgt am Abend eine „Teilnehmer - und Betreuerbesprechung“ (Neudeutsch: Meeting), auf der eine Rückschau auf die abgelaufenen Etappe und eine Einweisung in die nächste Etappe gegeben werden. Die Teilnahme hierzu ist Pflicht. Teilnehmer/innen, die aus triftigen Gründen hieran nicht teilnehmen können, müssen sich bei der Organisation abmelden. Es ist ihnen dann überlassen, dass sie sich ihre Informationen von anderen Teilnehmern/Betreuern einholen. Eine umfassende Streckenbeschreibung erhalten die Teilnehmer/innen außerdem im Internet auf der bekannten Webseite.

Art. 27 Empfohlene Ausrüstungsgegenstände

Die Teilnehmer/innen finden in der Homepage unter www.ischulze.de oder www.deutschlandlauf.com eine Aufstellung, wie die Ausrüstung aussehen könnte. Diese soll selbstverständlich nur eine Hilfe sein.

Art. 28 Anmeldevoraussetzungen

(S. Art. 4) Die Daten werden vom Veranstalter vertraulich behandelt. Auch ein Besuch beim Zahnarzt ist dringend anzuraten. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Unfallversicherung der Teilnehmer ist empfehlenswert. Der Veranstalter kann den Gesundheitszustand der gemeldeten Teilnehmer nicht selbst überprüfen (s. Art. 4).

Anmeldungen und weitere Informationen:
Ingo Schulze Hauptstraße 52 in 72160 Horb - Nordstetten
Tel: 0049 (0) 7451 / 4615 Fax: 0049 (0) 7451 / 62 47 56 Mobil: 0171 / 42 51 435 Email: ultralauf@ischulze.de
Internet : www.ischulze.de oder www.deutschlandlauf.com


Art. 29 Auszeichnungen und sonstige Leistungen der Veranstalter

  • Auszeichnungen für die ersten SECHS Männer und DREI Frauen im Gesamtzieleinlauf,
  • Pokal für jeden/jede Teilnehmer/in in der offiziellen Wertung.
  • Erinnerungsgabe für jede Teilnehmerin, jeden Teilnehmer und Betreuer/in im Ziel
  • T-Shirt
  • Morgen- und Abendverpflegung, Unterkunft und Streckenverpflegung, siehe auch Art. 7

Art. 30 Anmeldeschluss / Annullierung der Anmeldung

(1) Anmeldungen werden nach sorgfältiger Prüfung und in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit von Startplätzen bis zum 01. Mai 2010 entgegengenommen. Mit der Annahme der Anmeldung wird sofort eine Anzahlung von 200,- Euro fällig. Erst nach Eingang der Anzahlung wird der/die Angemeldete ggf. als Teilnehmer/in geführt.
(2) Akzeptierte Anmeldungen, die die Zahl der Startplätze übersteigen, werden zunächst auf eine Warteliste registriert. Dabei wird die Reihenfolge der Anmeldungseingänge berücksichtigt.
(3) Bei Rücktritt von Teilnehmern vor dem 01. Mai 2010 oder von Wartelistenkandidaten vor dem 03. September 2010 werden 50,- Euro der bis dahin eingezahlten Summe als Rücktrittskosten einbehalten. Wartelistenkandidaten, für die kein Startplatz frei wird, erhalten ihre gesamte Anzahlung zurück.
(4) Die Startgebühr in Höhe von 1375,- Euro muss von jedem Teilnehmer bis spätestens 31. Mai 2010 auf dem Konto des Veranstalters eingegangen sein. Andernfalls kann der Betreffende nach Rücksprache als Zurückgetretener gewertet werden.

  • Bei einer Annullierung mit Stichtag: 01.06.2010 wird der Betrag zu 60 % zurückgezahlt
  • Bei einer Annullierung mit Stichtag: 01.07.2010 wird der Betrag zu 50 % zurückgezahlt
  • Bei einer Annullierung mit Stichtag: 15.07.2010 wird der Betrag zu 30 % zurückgezahlt
  • Bei einer Annullierung mit Stichtag: 15.08.2010 Besteht keinerlei Anspruch auf Rückzahlung

Art. 31 Startgebühr / Zahlungsweise

Die Startgebühr beträgt 1.375 €. Mit der Anmeldung sind 200 € auf unten stehendes Konto zu überweisen. Die Restsumme muss spätestens zum 31. Mai 2010 eingezahlt sein. Nach diesem Datum wird eine Nachmeldegebühr von 100 € berechnet. Sollte ein/eine Teilnehmer/in von vornherein die Absicht haben, nur einige Etappen laufen zu wollen, so zahlt er/sie 55 € pro Tag. (Übernachtung, Frühstück und Abendverpflegung) Der Rück- oder Weitertransfer, ist auch hier, Sache des/der Teilnehmer/in. Es wird keinem/keiner Teilnehmer/in das Startgeld erlassen oder ermäßigt. Es sei denn, dass eine entsprechende Gegenleistung erbracht wird, die es erlaubt, hier eine Aufrechnung vorzunehmen. Ab der 10. Etappe muss der Gesamtbetrag von 1.375 € geleistet werden.

Einzahlungen:
Kreissparkasse Freudenstadt / Horb
Adresse: Dammstr. 1 in 72160 Horb am Neckar
Konto: 553 760
BLZ: 642 510 60
IBAN-Code: DE15642510600000553760
SWIFT-Code: BICSOLADES1FDS

Art. 32 Betreuer/innen / Fahrzeuge

Stellt ein/e Betreuer/innen sich und sein/ihr Fahrzeug während des Unternehmens überwiegend der Organisation zur Verfügung, so ist für seine/ihre Unterbringung und Verpflegung kostenlos gesorgt. Dieses ist dem Veranstalter für die weitere Disposition umgehend zu melden, siehe auch Art. 42. Persönliche Betreuer/innen der Teilnehmer/innen, die nicht der Organisation zur Verfügung stehen, zahlen 35 € pro Tag für Verpflegung und Übernachtung. Gesamtzeit: 630 €. Eine weitere Aufrechnung, nur Schlafen oder nur Verpflegung ist nicht möglich. Betreuer/innen von Teilnehmer/innen die kein Fahrzeug in die Organisation einbringen, aber der Organisation als Streckenposten zur Verfügung stehen, müssen einen Kostensatz von täglich 20,00 € erbringen. Für die gesamte Zeit daher 360,00 €.

Art. 33 Disqualifikation

Eine Disqualifikation erfolgt bei groben Verstößen, durch die der Zusammenhalt der Gemeinschaft gefährdet wird. Das sind zum Beispiel: beleidigende Äußerungen oder Handgreiflichkeiten gegenüber anderen Teilnehmern, Betreuern, fremden Hilfskräften und sonstigen Personen sowie Äußerungen und Verhalten, die dem Ansehen der Veranstaltung schaden. Dazu gehören auch grobe Abweichungen von der Laufstrecke, das Mitfahren in einem Fahrzeug während des Rennens, das Nichtbefolgen von Anweisungen eigener und fremder Helfer (Polizei, Sportvereine, Ordnungskräfte) (s. Art. 22 u. 24).

Artikel 34 Umwelt / Verpflegungsstände

Die Organisation wird peinlichst darauf achten, dass die Umwelt durch die Teilnehmer/innen nicht zusätzlich belastet wird. Jede/r Teilnehmer/in bekommt mit der Ausgabe der Startunterlagen ZWEI TELESKOPBECHER, 0150 Ltr. ausgehändigt. Das Auffüllen der Trinkflaschen wird durch die Betreuer/innen vor Ort vorgenommen. Die Aufnahme sonstiger Getränke erfolgt mit den TELESKOPBECHERN. Hat jemand seinen Becher nicht zur Hand, so kann er einen Hartplastikbecher vom Betreuerpersonal erhalten. Dieser wird dann vor Ort für den nächsten Läufer ausgespült. Sonstige Gegenstände, derer sich der/die Teilnehmer/in entledigen möchte, muss er/sie an der Verpflegungsstelle belassen. Zur Müllvermeidung hat jeder/jede Teilnehmer-/in eigenes Besteck und Geschirr mitzuführen. Im Etappenziel werden Getränke in einem großen Behälter zur Verfügung gestellt. Die Einnahme des Getränks erfolgt stets mit EIGENEM Becher. Information: Es werden etwa 120 bis 150 Verpflegungsstände vorhanden sein

Art. 35 Presse + Teilnehmerinformation

Für die Pressearbeit ist es für die Organisation erleichternd, wenn sie entsprechende Informationen über die Teilnehmer/innen verfügt. Den Teilnehmer/innen geht nach der Anmeldung ein Fragebogen zu, der möglichst sorgfältig ausgefüllt werden sollte. Dieser Fragebogen dient der Pressearbeit. Der aktuelle Stand kann im Internet unter www.ischulze.de oder www.deutschlandlauf.com abgerufen werden. Bitte der Anmeldung auch unbedingt ein Foto und einen läuferischen Lebenslauf beifügen!

Art. 36 Zeitmessung + Ergebnisliste

Diese erfolgt in Stunden, Minuten und Sekunden. Ab dem zweiten Tag erfolgt eine Addition der Zeiten. Eine umfassende Ergebnisliste geht den Teilnehmern/Teilnehmerinnen spätestens acht Wochen nach dem Rennen unaufgefordert zu. Ergebnislisten werden während des Rennens grundsätzlich nicht ausgegeben! Es wird darum gebeten, dass von Anfragen an den Zeitnehmer Abstand genommen wird. Die tägliche Ergebnisliste hängt nur zur Einsicht aus.

Art. 37 Ausgabe der Ausschreibungen und sonstige Informationen

Diese erfolgen in Deutsch und in Englisch. Siehe auch www.ischulze.de oder www.deutschlandlauf.com

Art. 38 Verbindung zur Organisation

Auf der Startnummer steht die Mobil- Nr. des Organisators. Hier: Ingo Schulze 0171 / 42 51 435. Diese ist wichtig für den/die Teilnehmer/in, der/die vom Weg abgekommen ist und die Verbindung zur Organisation benötigt. Die Teilnehmer/ innen müssen ständig einen Betrag von mindestens 20 Euro bei sich tragen. Es liegt auch im eigenen Interesse des Teilnehmers und wird daher von der Organisation nicht überprüft.

Art. 39 Versorgungsdepots und Betreuung

Ein „X“ auf die Straße bedeutet, dass hier ein Versorgungspunkt eingerichtet ist, welcher nicht personell besetzt ist. Von diesem Depot sollten nur Teilnehmer/innen Gebrauch machen, die über keine/n persönliche/n Betreuer/in verfügen. Die persönlichen Betreuer dürfen auch an diesen Punkten ihre/n Athletin/Athleten betreuen und versorgen. Eine zeitliche Rundum- Betreuung ist aus Gründen der Gleichbehandlung nicht zulässig. Eine Begleitung der Teilnehmer/innen durch Fahrräder, Begleitfahrzeuge oder Betreuer/innen außerhalb der offiziellen Verpflegungsstellen führt nach dreimaliger Verwarnung zum Ausschluss aus dem weiteren Rennens (s. Art. 22).

Art. 40 Etappenläufer/innen

Es werden beim „DL2010“ auch Etappenläufer/innen zugelassen. Das tägliche Startgeld von 55 Euro kann auch vor Ort an den Veranstalter entrichtet werden. (s. Art. 31). Das Startgeld beinhaltet: Frühstück, Streckenverpflegung, Abendessen, Übernachtung und ein Sachgeschenk, welches an den „DL2010“ erinnern soll. Etappenläufer/innen kommen nicht in die Zeitnahme. Es wird ihnen lediglich eine Urkunde über die erbrachte Kilometerleistung ausgehändigt. Es soll mit dieser Regelung verhindert werden, dass hier ein weiterer Wettkampf ausgetragen wird und dadurch der Rhythmus der „DL2010“ gefährdet wird. Etappenläufer/innen starten grundsätzlich in der zweiten Gruppe. Ausnahmen werden nur von der Organisation genehmigt. Die Urkunde muss nach dem Rennen beim Veranstalter angefordert werden und geht dem/der Etappenläufer/in NICHT automatisch zu.

Art. 41 Haftung für private Betreuerfahrzeuge

  • Die Mitnahme privater Pkws, Wohnwagen und Wohnmobile geschieht auf eigene Gefahr.
  • Bei Ausfall des Fahrzeuges kann von der Organisation nur bedingt Hilfe geleistet werden.
  • Fahrzeugschäden und Folgeschäden können vom Veranstalter NICHT übernommen werden.
  • Der/die Fahrzeughalter/in muss daher in Eigenregie für Hilfe sorgen.

Art. 42 Fahrzeuge

Fahrer/innen welche KEINE/N Athleten/Athletin auf der Strecke haben, bekommen die Unterhaltskosten in einem Pauschalbetrag ausgezahlt. Fahrer/innen von Teilnehmern/Teilnehmerinnen, die der Organisation zur Verfügung stehen, haben die Verpflegung und Unterkunft frei (siehe Artikel 32). Eine Auflistung der Ausrüstungsgegenstände, die mitgeführt werden sollten, bekommen die Fahrer/innen rechtzeitig zugestellt. Die Liste ist lediglich eine Empfehlung. Die Begleitfahrzeuge der Teilnehmer/innen unterstehen in der Regel der Organisation als Streckenhelfer/innen. Die Versorgung durch Betreuer/innen ist nur an den vorgegebenen Versorgungspunkten zulässig. Sollte die Organisation wegen extremer Wetterbedingungen anders entscheiden, so wird dieses an die Helfer und Betreuer weitergegeben.

Art. 43 Pressearbeit

Es sollte nicht verwunderlich sein, dass immer wieder Pressevertreter vor Ort sind. Es ist daher für die Organisation wichtig, dass von jedem/jeder Teilnehmer/in genügend Informationsmaterial zur Verfügung steht.

Art. 44 Anmeldeschluss / Rückzahlung der Anmeldegebühr

Anmeldeschluss ist der 30. Mai 2010. Später eingehende Meldungen sind nur nach telefonischer Rücksprache und sofortiger Einzahlung des Startgeldes und einer Nachmeldegebühr in Höhe von 100 € in einer Summe von 1.475 € möglich.

Art. 45 Abbruch der Veranstaltung

Die Veranstaltung kann bei Eintritt einer Naturkatastrophe wie Überschwemmung, Großbrand, Erdbeben usw. abgebrochen werden. Zu dieser Entscheidung werden die Teilnehmer/innen befragt, falls nicht bereits ein Startverbot seitens der Behörden besteht.

Der Teilnehmer/innen bekommen Anteile des Startgeldes wie folgt zurück:
Vom Betrag über 1.375 Euro wird in jedem Falle ein Sockelbetrag von 400 Euro einbehalten. Der Restbetrag über 975 Euro wird durch 17 Tage geteilt, was einen Tagessatz von 57,35 Euro entspricht. Für jeden nicht gelaufenen Tag erhält der/die Teilnehmer/in 57,35 Euro zurück. Beispiel: Der Lauf wird aus oben angegebenem Anlass nach dem 4. Tag abgebrochen, so erhält jede/r Teilnehmer/in 13/17tel zurück, was einem Betrag von 745,59 Euro entsprechen würde.

Art. 46 Läuferbeirat

Mit der Einweisung in den Rennverlauf wird auch ein „Läuferbeirat“ vom Veranstalter vorgeschlagen und benannt. Dieser unterstützt die Organisation bei außerordentlichen Problemen, die Einfluss auf das Renngeschehen haben. Zum Beispiel Disqualifikation eines Teilnehmers/einer Teilnehmerin usw. Der „Läuferbeirat“ besteht aus FÜNF Personen. Dazu gehören zwei Läufer und eine Läuferin, ein/e Betreuer/in und der Organisator. Die Entscheidung dieses Gremiums ist bindend. Geht es um eine Entscheidung über eine Person aus dem „Läuferbeirat“, so ist für die Abstimmung die fragliche Person entsprechend zu ersetzen.

Art.47 Doping

Der "DL2010" wird als Sportveranstaltung nicht über einen nationalen oder internationalen Verband organisiert. Gleichwohl besteht der Veranstalter des "DL2010" darauf, dass sich jeder Teilnehmer an die international geltende Antidopingregel hält. Hierzu ist vor dem Start zum "DL2010" von jedem Teilnehmer eine entsprechend vorbereitete Verpflichtungserklärung beim Veranstalter zu unterschreiben. Während des Wettkampfes wird jeder festgestellte Verstoß gegen o.a. Regel mit der sofortigen Disqualifikation geahndet. Der Teilnehmer hat unverzüglich die Heimreise anzutreten.

Ingo Schulze, Rennleiter
Horb, 11. Oktober 2009
Gerichtsstand: Horb am Neckar


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